Aktivitäten der Mitglieder und Beobachter des DNTDs
Kaminabend des DNTDs 2026
Neue Herausforderungen für die globale Gesundheit
Berlin, 28.1.2026 - Wie positioniert sich das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Zeiten globaler Herausforderungen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Kaminabends des DNTDs, bei dem die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Dr. Bärbel Kofler, MdB, vor rund 60 Gästen sprach. Besonders angesichts der Reformagenda, die Bundesministerin Reem Alabali-Radovan vor etwa drei Wochen vorgestellt hatte, wurden Koflers Ausführungen mit großem Interesse verfolgt.
Auf die Frage des Moderators, Michael Herbst, Leiter der Politik bei der Christoffel Blindenmission (CBM) und Vorstandsmitglied von VENRO, worauf denn das BMZ in Zeiten der schrumpfenden Budgets den Fokus lege, wo die Prioritäten lägen, antwortete Bärbel Kofler klar und deutlich, auf der Bekämpfung von „Armut, Hunger und Ungleichheit“. Das Engagement des BMZ in der globalen Gesundheit sei wertegeleitet: Ziel sei es, Menschenleben zu retten, damit verbunden sei der Zugang zu medizinischer Versorgung, aber auch sauberem Wasser und Nahrungssicherheit zu fördern. Die Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten (NTDs) sei dabei ein ganzheitlicher Ansatz zur Armutsbekämpfung. Mehrere Ressorts seien thematisch gefordert und damit ein gutes Beispiel für politische Kohärenz.
Kofler betonte zudem die Bedeutung Deutschlands für die multilateralen Gesundheitsfonds GAVI und GFATM. Auf die Frage, ob das multilaterale Engagement die Sichtbarkeit Deutschlands nicht einschränken würde, erwiderte sie, dass es um Effizienz gehe und darum, wie viele Menschen wir erreichen können und welche Strukturen sich bewährt haben? Allerdings machte sie deutlich, dass manche Programme nur bilateral umgesetzt werden und nannte dabei das Thema sexuelle und reproduktive Gesundheit.
Wie bereits in der BMZ-Reformagenda diskutiert, spielte auch die Beteiligung der Privatwirtschaft eine wichtige Rolle. Harald Zimmer, Senior Referent Internationales, Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa), nannte das Beispiel, dass Merck 250 Míllionen Tabletten pro Jahr spenden könnte, es aber nur 180 Millionen seien, weil nicht alle Programme so gut funktionieren. Er schlug vor, sich an einen Tisch zu setzen, um Kooperationsmöglichkeiten und Verbesserungen auszuloten. Bärbel Kofler stimmte zu, dass ein Austausch zwischen Politik und Wirtschaft über die jetzigen Gespräche hinaus gut wäre. Sascha van Beek, MdB, Sprecher des neu konstituierten parlamentarischen Beirats des DNTDs, ergänzte und gab zu bedenken, dass freiwillige Spenden der Pharmaunternehmen zwar gut seien, aber es darüber hinaus darum gehe, auch Märkte zu schaffen, um die Programme nachhaltiger zu gestalten.
Neben der Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen war auch die Forschung Thema: Für die Forschung betonte Dr. Dr. Carsten Köhler (Kompetenzzentrum Tropenmedizin Baden-Württemberg, Institut für Tropenmedizin, Reisemedizin und Humanparasitologie, Universitätsklinikum, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, und Vorstandsmitglied des DNTDs), dass in Zeiten globaler Herausforderungen und finanzieller Knappheit die Kooperation zwischen den verschiedenen Förderorganisationen und Ministerien entscheidend sei. Nur so könne der kontinuierliche Erhalt der durch deutsche Steuergelder in der Vergangenheit aufgebauten Forschungsinfrastruktur im Globalen Süden gesichert werden – insbesondere für die Erforschung armutsassoziierter und vernachlässigter Tropenkrankheiten.
Auf das philanthropische Engagement von Stiftungen, wie z.B. der Gates Foundation angesprochen, meinte Bärbel Kofler, der Einsatz sei natürlich zu begrüßen. Aber Ziel müsste es sein, dass die Länder selbst für sich ein funktionierendes soziales Sicherungssystem schaffen, z.B. durch den Aufbau adäquater Steuer- und Sozialsysteme. Dies liege in der Verantwortung aller Staaten.
In der anschließenden Diskussion wurde auch die unzureichende intersektorale Zusammenarbeit bei Medikamentenengpässen auf Bundesebene thematisiert. Wichtige Antiparasitika (z. B. Praziquantel) und Antibiotika fehlten derzeit in Deutschland in der Pädiatrie. „Eine stärkere Kooperation mit dem Bereich der Veterinärpharmazeutik-könnte hier Lösungsansätze bieten – nach dem Vorbild internationalen NTD-Programme“, sagte Antonia Braus, Stellvertretende Sprecherin des DNTDs, Referentin One Health und wissenschaftliche Begleitung, Tierärzten ohne Grenzen (ToGeV).
Zukunft der NTD-Bekämpfung: Kooperation, Innovation und Verantwortung im Fokus
World Health Summit 2025
Berlin, 13.10.2025 – Beim World Health Summit veranstaltete das Deutsche Netzwerk gegen Vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs) seinen diesjährigen Workshop zum Thema „The Future of Combatting Neglected Tropical Diseases, Innovative Financing and Shared Global Responsibility „. Sprecherinnen und Sprecher: Maria Rebollo, Lead Global Program for Elimination of Onchocerciasis, WHO HQ, Laurent Fraisse, Research & Development Director, DNDi, Carol Karutu, Vice President, Programs, End Fund, Johannes Waltz, Head of Merck Schistosomiasis Franchise, Germany - Chairs: Achim Hörauf, University Hospital Bonn, Institute of Medical Microbiology, Immunology and Parasitology, Director of the Institute, Germany, Carsten Köhler, University Hospital Tübingen | Center of Competence at Institute for Tropical Medicine, Travel Medicine and Human Parasitology | Director of Center of Competence, Germany.
Einblicke aus den Vorträgen
Maria Rebollo (WHO) präsentierte einen aktuellen Überblick über die Auswirkungen globaler Finanzierungsverschiebungen auf den Bereich der vernachlässigten Tropenkrankheiten. Sie wies darauf hin, dass die WHO-Abteilung für vernachlässigte Tropenkrankheiten zwar kürzlich mit der Malaria-Abteilung fusioniert sei, aber weiterhin spezielle technische Einheiten für die einzelnen Krankheiten tätig seien. Das zentrale Thema ihres Vortrags war “Integration”. Rebollo betonte, dass Länder durch die Einbettung von NTD-Interventionen in bestehende Systeme, die Mobilisierung von Gemeinschaften und die Förderung multisektoraler Zusammenarbeit Nachhaltigkeit sichern und gleichzeitig Innovationen vorantreiben. Katalytische Partnerschaften bleiben wichtig. Sie ergänzen nationale Bemühungen durch Medikamentenspenden, technische Unterstützung, Diagnostik, Überwachung und Innovation und stärken so die Synergie zwischen nationaler Führung und globaler Solidarität. Im Hinblick auf die jüngsten Fortschritte bemerkte Rebollo: „Ich war sehr beeindruckt, wie schnell einige Länder Verantwortung übernahmen und die notwendige Integration von NTDs in andere Gesundheitsprogramme umsetzten.“
Laurent Fraisse (DNDi) unterstrich die Notwendigkeit von Innovationen, um sicherzustellen, dass betroffene Bevölkerungsgruppen eine gezielte Behandlung erhalten, damit im Rahmen einer umfassenderen Strategie die Eliminierung von NTD erreicht werden kann. Er betonte außerdem, dass eine Abstimmung der Finanzierung und koordinierte Ansätze für die Entwicklung von NTD-Medikamenten und den Zugang zu diesen den Bedürftigen schnell und effektiv Lösungen bringen werden. Er betonte: „Ein patientenorientiertes alternatives F&E-Modell kann durch öffentlich-private Partnerschaften zwischen Wissenschaftlern, Spendern und nationalen Regierungen medizinische Innovationen für gefährdete Patientengruppen hervorbringen.“
Johannes Waltz (Merck) bekräftigte das Kommittent von Merck, weiterhin Medikamente zu spenden, bis Schistosomiasis erfolgreich bekämpft ist. Gleichzeitig betonte er: „Angesichts der schrumpfenden Budgets ist es wichtig, über neue nachhaltige Finanzierungsmodelle nachzudenken.“
Carol Karutu (End Fund) rief zu gemeinsamen Handeln auf: „Jeder hat seine Rolle – everybody has a role.“ Sie unterstrich die Bedeutung sowohl nationaler als auch regionaler Regierungen und erklärte: „Unsere Erfahrung als Donor-Organisation zeigt, dass diese Institutionen oft einen holistischeren Blick auf Gesundheitsprogramme haben und damit versuchen effizienter bei der Bekämpfung von NTDs zu sein.“ Karutu betonte zudem die zentrale Rolle von Vertrauen und Partizipation beim Zusammenspiel aller Akteure: „Wichtige Voraussetzung ist gegenseitiges Vertrauen und vor allem die Einbindung der Patientinnen und Patienten.“
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Klares Bekenntnis zu globaler Gesundheit: Sommerempfang des DNTDs 2025 in Berlin
+++ Dr. Georg Kippels begrüßt Gäste – erstmals Prof. Francisca Mutapi, Uniting to Combat NTDs (UTC) zu Gast
Berlin, 26. Juni 2025 – Beim Sommerempfang des Deutschen Netzwerks gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs) begrüßte Dr. Georg Kippels MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und ehem. Vorsitzender des Parlamentarischen Beirats gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten und zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
In seiner Ansprache unterstrich Dr. Kippels die Bedeutung der Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten (NTDs) – auch im Kontext begrenzter Haushaltsmittel. In seiner neuen Rolle als Staatssekretär wolle er sich, wann immer möglich, in ressortübergreifenden Runden der Bundesregierung dafür einsetzen, dass neben nationaler auch internationale Gesundheitspolitik mitgedacht wird. Besonders wichtig sei es, dass sich auch in der aktuellen Legislaturperiode wieder engagierte Abgeordnete finden, die die Entwicklungsministerin in diesem Themenfeld unterstützen. Auch der wirtschaftliche Nutzen erfolgreicher NTD-Programme müsse stärker berücksichtigt werden. Obwohl er formal nicht mehr für Entwicklungspolitik zuständig sei, werde er sich weiterhin aus persönlicher Überzeugung für die NTD-Bekämpfung einsetzen.
Zu Gast beim Sommerempfang war Professor Francisca Mutapi, seit März 2024 stellvertretende Vorsitzende des Vorstands von Uniting to Combat NTDs. Sie ist Professorin für Global Health Infection and Immunity, stellvertretende Direktorin der TIBA-Partnerschaft (Tackling Infections to Benefit Africa) sowie Co-Direktorin der Global Health Academy an der University of Edinburgh.
Prof. Mutapi hat mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit bedeutende Beiträge zur weltweiten Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten geleistet – unter anderem durch ihre enge Zusammenarbeit mit der WHO und betroffenen Regierungen. Ihre Forschung zur pädiatrischen Schistosomiasis führte 2012 zur Empfehlung der WHO, auch Vorschulkinder auf die Krankheit zu testen und zu behandeln. In Simbabwe war sie federführend an der Entwicklung des nationalen Wurmkontrollprogramms für Schulkinder beteiligt. Heute koordiniert sie auf kontinentaler Ebene die TIBA-Partnerschaft, ein afrikanisch geführtes Netzwerk, das in neun Ländern aktiv ist.
In Berlin machte Mutapi auf die Herausforderungen aufmerksam, die durch den Rückzug von USAID aus der Finanzierung vieler NTD-Programme in Afrika entstanden sind. Die ohnehin überlasteten Gesundheitssysteme müssten neue Wege der Integration finden. Sie plädierte für einen Paradigmenwechsel. Einige NTDs, z.B. Trachom, würden mit Antibiotika behandelt – dort sei es notwendig, die Zahl der unnötigen Massenbehandlungen zu reduzieren und stattdessen gezielt Erkrankte zu identifizieren. Sie lobte das Engagement der deutschen Bundesregierung, insbesondere im Bereich der Bekämpfung weiblicher genitaler Schistosomiasis, und betonte die Fortschritte innerhalb der Afrikanischen Union, wo UTC politische Entscheidungsträger gezielt sensibilisiere.
Matthias Seiche, Referatsleiter für Pandemieprävention & One Health im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), betonte die entwicklungspolitische Relevanz der NTD-Bekämpfung. Ziel sei es, den betroffenen Menschen – häufig den ärmsten der Welt – ein Leben in Würde zu ermöglichen. Der entwicklungspolitische Grundsatz Leave no one behind sei dabei aktueller denn je. Seiche hob die enge Kooperation mit dem Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) hervor, insbesondere im Bereich der Produktentwicklungspartnerschaften. Diese werden durch BMZ-Programme ergänzt, etwa wenn es um die Marktreife und Verteilung neuer Medikamente gegen NTDs geht. Angesichts stagnierender Budgets sei es wichtig, NTDs in andere gesundheitspolitische und entwicklungspolitische Vorhaben – etwa im Rahmen von One Health – strategisch zu integrieren.
Der Abend wurde von Prof. Dr. Achim Hörauf, Sprecher des DNTDs Direktor des Instituts für Med. Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie an der Uniklinik Bonn moderiert.
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Erster Preisträger des BMZ-Engagementpreises für das Lebenswerk
Prof. Martin Kollmann : Brückenbauer bei der Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten
Berlin, 18.06.2025 - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verlieh erstmals den Engagementpreis in der Kategorie Lebenswerk. Ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Martin Kollmann, Gründungsmitglied des Deutschen Netzwerks gegen Vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs). Mit der Ehrung würdigt das BMZ sein über drei Jahrzehnte andauerndes, außergewöhnliches Engagement im weltweiten Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs). Zusätzlich wurden jeweils zwei Preise in den Kategorien Junges Engagement und Langjähriges Engagement vergeben.
In einer feierlichen Zeremonie überreichte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan die Auszeichnungen. In ihrer Laudatio hob sie die Preisträgerinnen und Preisträger als Vorbilder hervor und betonte, dass die Herausforderungen in dieser Welt nicht abnehmen. Eine bessere Zukunft sei nur möglich, wenn viele Verantwortung übernehmen. Die Ausgezeichneten seien ein starkes Zeichen dafür. Sie zeigten, wie sich komplexe, oft abstrakte Themen in konkrete Hilfe für Menschen übersetzen lassen – mit der klaren Botschaft: Ihr seid nicht allein. Ihr habt unsere Solidarität.
Rund 80 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft sowie ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger, nahmen an der Veranstaltung teil. Jochen Steinhilber, Leiter der BMZ-Abteilung Flucht, Krisenprävention und Zivilgesellschaft, würdigte Prof. Kollmann in seiner Ansprache als engagierten Arzt und Vorkämpfer für vernachlässigte Bevölkerungsgruppen. NTDs seien ein Symbol für globale Ungleichheit – und Prof. Kollmann setze sich seit Jahrzehnten mit großer Konsequenz für deren Bekämpfung ein.
Der Preis ehre ihn nicht nur für seine medizinische Arbeit, sondern auch für seine herausragende Fähigkeit, Brücken zu bauen – zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Als Netzwerker und Mentor würde er zudem viele junge Menschen für das Thema sensibilisieren und inspirieren.
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Schwierige Finanzierung bedroht Fortschritte im Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten
DNTDs bei der ersten gemeinsamen Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie, der British Society for Parasitology und der Schweizer Gesellschaft für Tropenmedizin und Parasitologie (SGTP)
Würzburg, 13. März 2025 – In der Session Neglected Parasites and One Health bei der gemeinsamen Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie, der British Society for Parasitology und der Schweizer Gesellschaft für Tropenmedizin und Parasitologie warnte Prof. Dr. Achim Hörauf, Sprecher des Deutschen Netzwerks gegen Vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs) und Direktor des Instituts für Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie am Universitätsklinikum Bonn, vor der schwierigen finanziellen Lage in diesem Forschungsbereich.
„Die nächsten Jahre werden ausschlaggebend sein, ob die Erfolge bei der Bekämpfung der NTDs weitergeführt und womöglich einige der Krankheiten eliminiert werden können, oder ob die Arbeit von vielen Jahren zunichte gemacht wird. Die große Herausforderung sei der Mittel-Stopp der US-Behörde USAID, aber auch die Ankündigungen der Bundesregierung Gelder für die Entwicklungszusammenarbeit zu kürzen. Das lässt nichts Gutes befürchten“, so Hörauf in seinem Vortrag.
Konferenzleiter Prof. Dr. Markus Engstler, Mitglied des DNTDs, bedauerte in seiner Eröffnungsrede, dass einige Kolleg:innen aus den USA aufgrund der aktuellen Entwicklungen nicht anreisen konnten. Er unterstrich die Bedeutung internationaler Kooperationen und hob hervor, dass Konferenzen wie diese wesentlich zur Stärkung der wissenschaftlichen Exzellenz in Europa beitragen.
In der NTD-Session verwies Prof. Hörauf zudem auf die wichtige Arbeit und Zusammenarbeit der internationalen NTD-Netzwerke hin, die Arbeit der der Swiss Alliance against NTDs und der UK Coalition against NTDs stellte er kurz vor.